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Hula-Hoop-Reifen: Trend-Workout mit Spaß und Erfolg

Aus unserer Serie „Corona-Hobbys“ – heute von Blandina

Sich Zuhause im Lockdown fit zu halten und nicht von Smartphone, Fernseher und Co. ablenken zu lassen, ist gar nicht so einfach. Fitness-Studios haben geschlossen und Sport im Freien bei frostigen Temperaturen gehört nicht gerade zu meinen Lieblingsbeschäftigungen. Zugegeben, vor der Corona-Pandemie war ich auch nicht diejenige, die morgens um 8 Uhr auf dem Laufband im Fitness-Studio stand.

Da kommt mir das flexible Arbeiten aus dem Home-Office gerade recht – der Weg aus dem Bett auf die Sport-Matte ist nicht weit und der innere Schweinehund kann schneller überwunden werden. Neben Fitness und Yoga habe ich ein neues Hobby für mich entdeckt: den Hula-Hoop-Reifen. Sie feiern dieses Jahr ihr großes Comeback und sind vor allem auf sozialen Netzwerken besonders beliebt. Erfunden wurde der Reifen Ende der 1950er Jahre in Amerika. Der Name setzt sich zusammen aus den Wörtern „Hula“, ein hawaiianischer Tanz, und dem englischen Wort „Hoop“ für Reifen.

Doch was wird beim Hula-Hoop – oder auch „Hullern“ genannt – überhaupt trainiert? Zum einen hat es einen positiven Effekt auf das Herz-Kreislauf-System, denn die Hüften ordentlich kreisen zu lassen, ist ein echtes Ausdauer-Workout. Durch die Spannung im ganzen Körper werden die Muskeln in Bauch, Beinen und Po trainiert – alles wird straffer und die Durchblutung der Haut wird angeregt. Hula-Hoop-Reifen mit integrierten Noppen massieren zudem den Bauch und stärken das Bindegewebe. So viel Spaß beim Sport hatte ich lange nicht mehr. Das kleine Workout kann man auch perfekt in die Mittagspause integrieren – es lässt mich fit und motiviert weiterarbeiten.

Neugierig geworden? Dann habe ich hier ein paar Tipps und Tricks für einen perfekten Start als Hula-Profi:

  • Achte auf Deine Umgebung – Schaffe Dir ausreichend Platz zum Hullern.
  • Noch mehr Spaß – Mach Dir laut Musik an oder schau nebenbei deine Lieblingsserie an.
  • Fester Halt – Sorge für einen festen Untergrund.
  • Keine Sorge – Wunder Dich nicht über anfängliche blaue Flecken, das ist normal und vergeht mit der Zeit.
  • Trau Dich – nach und nach kannst Du Dich beim Hullern mehr bewegen und beispielsweise die Arme kreisen oder Kniebeuge machen.
  • Bleib dran – Es ist noch kein Meister vom Himmel gefallen, versuch es immer weiter! Mit etwas Übung kannst Du den Reifen bald schon länger oben halten.

Also dreh Deinen Lieblingssong laut auf und lass die Hüften kreisen. Viel Spaß dabei!

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